
Ich kam 1948 in Basel (Schweiz) zur Welt und wuchs dort auf. Nach dem Gymnasium besuchte ich eine Handelsschule und arbeitete in der Folge 40 Jahre – vorwiegend in Teilzeit – als Sekretärin und kaufmännische Sachbearbeiterin in verschiedenen Branchen. Daneben immatrikulierte ich mich für ein paar Semester an der Universität Basel für Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie, aber ohne Abschluss. Mit 62 ging ich in Rente. Kurz darauf begann ich als Simulationspatientin im Ausbildungsbereich des Gesundheitswesens zu arbeiten. Unter anderem führte ich mit Medizinstudierenden und angehenden Pflegefachleuten Kommunikations-Trainings durch, in denen ich die Patientin spielte.
In den 80er Jahren erhielt ich die Gelegenheit, als sog. Freie in den Journalismus einzusteigen. Ich arbeitete vorwiegend für die Tagespresse, in frühen Jahren auch für Jugend- und Familienzeitschriften. Meine bevorzugten Themen waren Kultur und Soziales. Mit kurzen Unterbrüchen war ich gute 20 Jahre nebenberuflich als Journalistin tätig und schreibe heute noch sporadisch für eine Lokalzeitung.
Meine ersten Kurzgeschichten reichte ich beim damaligen Schweizer Feuilleton-Dienst, heute CH-Interkultur, ein. Später nahm ich an diversen Schreibwettbewerben teil. Mein grösster Erfolg war 2015 der Eingang der Erzählung «Mutter packt den Koffer» in die Anthologie «In der Fremde zu Hause» des 26. Würth-Literaturpreises. Die Erzählung ist in meinem Geschichtenband «Schattenwege» enthalten.
Mit meinen Kurzgeschichten und Erzählungen möchte ich Menschen berühren und ihnen die Möglichkeit geben, sich mit den Figuren zu identifizieren. Mein Stil ist vom Alltags-Journalismus geprägt.